
Ende der Ersten Generation:
Im Mai 1972 begann die sogenannte Mai-Offensive mit einem Bombenanschlag auf das Hauptquartier der US-Armee in Frankfurt am Main .Die daraufhin ausgelöste Großfahndung führte innerhalb eines Monats zur Festnahme des größten Teils der RAF - Gefangennahme von unter anderem Andreas Baader, Holger Meins, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof. Deshalb verschob sich das Ziel: Nämlich die Haftbedingungen der Gefangenen zu verbessern bzw. ihre Freilassung zu erzwingen. Man kann deshalb ab Anfang 1975 von einer zweiten Generation sprechen.
Ende der zweiten Generation:
Am 26. Oktober 1982 wurde eines von 18 Erddepots der RAF in einem Waldstück bei Heusenstamm in Hessen gefunden. Es zeigte sich, dass es sich um das Zentraldepot der RAF handelte. Neben Waffen, Ausweisdokumenten und Bargeld wurden auch Hinweise auf nahezu alle anderen Erddepots, konspirative Wohnungen und Verstecke aufgefunden und konnten entschlüsselt werden. Die Polizei bewachte Depots und Wohnungen monatelang und konnte bis 1984 die wichtigsten RAF-Mitglieder der zweiten Generation verhaften. -Die Logistik der RAF in der Bundesrepublik war danach nahezu zerschlagen, was zu ihrem Ende führte.
Ende der dritten Generation:
Am 27. Juni 1993 fand ein Einsatz in Bad Kleinen statt, um Wolfgang Grams und Birgit Hogefeld festzunehmen. Der V-Mann Klaus Steinmetz, hatte sich mit Hogefeld getroffen und Grams kam dazu. Aber es gelang nicht, Grams und Hogefeld geordnet festzunehmen. Während Hogefeld festgenommen wurde, floh Grams. Er eröffnete später einen Schusswechsel. Grams selbst starb an einem aufgesetzten Kopfschuss; die Umstände seines Todes sind umstritten: Zeugenaussagen ließen eine hinrichtungsartige Erschießung vermuten, während die Staatsanwaltschaft zum Ergebnis kam, dass Grams sich selbst erschossen habe. Wegen umstrittener Aussagen gab es eine Vertrauenskrise der Bevölkerung in die Sicherheitsbehörden.